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Ein Audi RS 3 Sportback und eine Folie, die in der Verarbeitung ihre eigenen Regeln schreibt: Bei CARAP aus Geretsried / Gelting wurde aus einem klassischen Lackschutzprojekt ein echter Hingucker. Der Audi RS 3 8Y Sportback von Kundin Tina erhielt ein neues Finish mit Colored PPF. Bereits in Ausgabe 4 unseres Fachmagazins werbetechnik haben wir darüber berichtet, wie Tina zu CARAP gefunden hat – und welche Faktoren für Kunden bei der Suche nach einem professionellen Folierer entscheidend sind. Jetzt lohnt sich der zweite Blick: auf das Fahrzeug, aber vor allem auf die Besonderheiten bei der Verarbeitung von Colored PPF.
PPF bringt Farbe ins Spiel
Während transparente oder matt-transparente TPU-Folien längst zum etablierten Tagesgeschäft gehören, verbindet Colored PPF zwei Welten: den Schutz einer PPF-Folie mit der Möglichkeit, das Fahrzeug optisch komplett zu verändern. Für Martin Brunner – neben Timm Heimhilger einer der Geschäftsführer von CARAP – liegt darin der Reiz, aber auch die Herausforderung: „Colored PPF ist relativ neu für viele Lackschutzfolierer, die sonst transparente oder matt-transparente TPU-Folien verlegen.“ Bei der Fahrzeugveredelung des Audi RS 3 8Y Sportback von Kundin Tina kam Colored PPF Pearl Metal Titanium Silver PM190 von CYS Europe zum Einsatz. Das Ergebnis: auffällige Optik, Lackschutz und eine Verarbeitung, bei der es auf Erfahrung und Fingerspitzengefühl ankommt. Denn was auf den ersten Blick nach klassischem Fahrzeug-Wrapping aussieht, verlangt in der Praxis eine andere Herangehensweise. Genau hier lauert nach Angaben von Martin Brunner eine der größten Fehlerquellen: „Colored PPF wird von Einsteigern oftmals wie Wrapping Film verarbeitet. Das erhöht die Gefahr von sich lösenden Kantenbeziehungsweise Ecken.“
Regina Pawlowski

